Lebenslauf schreiben – was muss rein?

Der Lebenslauf soll in jedem Fall so aussagekräftig wie nur möglich sein. Er ist Werbung in eigener Sache und gleichzeitig für viele Arbeitgeber eine Art Arbeitsprobe. Sämtliche Fakten müssen der Realität entsprechen. Der Lebenslauf soll leicht lesbar sein. Wichtig ist darüber hinaus, dass er in klaren, knappen und prägnanten Sätzen formuliert ist. Vom Design her muss der Lebenslauf eine gewisse Übersichtlichkeit bietet und über eine deutliche Gliederung verfügen.

Formen eines Lebenslaufs

Unterschieden wird zwischen dem klassischen und dem tabellarischen Lebenslauf. Der klassische Lebenslauf wird in Fließtext verfasst. Dieser ist jedoch zwischenzeitlich kaum noch erwünscht. Hingegen zählt der tabellarische Lebenslauf in der heutigen Zeit zur Norm. Dieser bietet eine wesentlich bessere Übersicht über die wichtigsten beruflichen Daten, spart Zeit und ist für den Personalchef lesefreundlich.

Besonderer Beliebtheit erfreut sich die amerikanische Version des Curriculum Vitae. Hierbei steht stets die aktuellste Station an erster Stelle. Alle weiteren folgen in chronologischer Folge rückwärts. Bewerber mit vielen Stationen und einigen Berufsjahren enden demzufolge mit ihrem Studienabschluss. Bewerben sich Jugendliche respektive junge Erwachsene um einen Ausbildungsplatz kann der Lebenslauf chronologisch aufgebaut werden. In Abhängigkeit vom Alter und der Anzahl der bisherigen beruflichen Station wird abgewogen, welche für notwendig gehalten werden angegeben zu werden.

Layout und Inhalt des Lebenslaufs

Ein Lebenslauf sollte nicht mehr als zwei bis drei Seiten umfassen. Für das Layout ist mit einer Schriftgröße von wenigstens Punkt zehn zu arbeiten. Es sollte ausreichend Weißraum gelassen werden.

Ein absolutes Muss für den Lebenslauf sind persönliche Daten über die eigene Berufserfahrung, die Qualifikation und Ausbildung sowie Angaben zu den letzten Jobs wie Name der Firma, die ausgeübte Position, in welcher Abteilung, welche Tätigkeit. Nicht unbedingt erforderlich sind Angaben wie freiwillige und Zivildienste oder Bundeswehrzeiten. Sind Hobbys relevant für den Beruf, können sie genannt werden.

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